Bridgestone Reifen im Test

Kaum Verschleiß

Die letzte Woche war nochmal sehr aufschlussreich und zeigte mir erneut die vielen positiven Eigenschaften des DriveGuards aber auch eine Negative.

Kopfsteinpflaster! So lautet das Problem.

Am Montag fuhr ich über ein relativ langes Stückt Kopfsteinpflaster. Und hier spürte ich das erste Mal einen Nachteil gegenüber meinen alten Reifen. Der Bridgestone ist hier spürbar härter und diese kurzen Stöße und Vibrationen dringen doch unkomfortabel und polternd ins Cockpit vor.

Dies ist aber mit größter Wahrscheinlichkeit dem Runflatkonzept geschuldet und das werden andere Hersteller nicht besser machen können. Im Gegenteil, Ich habe frühere Runflatreifen noch härter in Erinnerung. Die Seitenwangen des Reifens sind nun mal hart und das hier irgendwo Komforteinbußen entstehen müssen, ist klar.

Aber das war es halt schon mit der Kritik.

Es gibt sonst nichts Negatives zu berichten. Sie sind laufruhig, vermitteln einen direkten Kontakt zur Straße, fühlen sich sportlich an und die Haftung ist sowohl auf dem Trockenen, als auch auf nassem Asphalt sehr gut! Auch in Situationen in denen ich die Pneus bewusst zum rutschen brachte, war mein Wagen immer noch beherrschbar. Das zeigt mir das hier großer Wert auf Sicherheit gelegt wurde.

Der Verschleiß ist trotz der vielen gefahrenen Kilometer und der teilweise sehr sportlichen Fahrweise überschaubar und befindet sich im Durchschnitt bei 0,9 mm auf der Hinterachse und 0,75 mm auf der Vorderachse.

Das geht sehr in Ordnung und ich hätte mit mehr gerechnet. Auch sind die Reifen relativ gleichmäßig abgefahren. Bei früheren RFT-Reifen hatte ich das Problem, dass sich diese außen schneller abfahren als in der Mitte. Diese Tendenz ist hier bisher nicht feststellbar.

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